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Was versteht man unter Staatsanleihen?

Staatsanleihen werden ausgegeben, wenn sich ein Land am Kapitalmarkt Geld leihen möchte. Je nach Liquiditäts- und Haushaltslage des Emittenten, also des Herausgeberlandes der Anleihe, gelten diese Papiere – mit Ausnahmen – meist als risikoarme Investments. Die Höhe des Zinssatzes definiert das Risiko der regelmäßigen Zinszahlung und der Rückzahlung bei Fälligkeit.

Grafik Münzen

Ein aktuelles Beispiel:
deutsche Staatsanleihen und Griechenland.

Während deutsche Staatsanleihen als relativ sicher gelten und die Bundesanleihe mit Laufzeit 2013 nur geringe Renditechancen bot, musste Griechenland wegen seiner Schuldenkrise zu dieser Zeit ein Vielfaches an Zinsen für seine Staatsanleihe bei gleicher Laufzeit bezahlen, damit die Marktteilnehmer die Papiere kauften.

Derzeit sind Staatsanleihen mit erstklassigen Bonitäten relativ renditeschwache Festzinsanleihen. Sie können aber insbesondere in stürmischen Börsenzeiten für Stabilität im Depot sorgen. Üblicherweise steigt die Nachfrage nach Anleihen im Fall sinkender Aktienkurse regelmäßig an. Sie können über ihren dann steigenden Kurswert einen Teil der Kursverluste aus Aktienanlagen kompensieren. Natürlich sind aber auch Staatsanleihen dem Risiko sich ändernder Zinsen unterworfen, d. h., wer vor Ende der Laufzeit verkaufen will, muss ggf. größere Verluste in Kauf nehmen. Hierbei gilt: je länger die Laufzeit, desto höher die Verluste. Staatsanleihen werden üblicherweise an der Börse gehandelt.

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