Bereichsnavigation
Klickpfad
Inhalt

Was versteht man unter Unternehmensanleihen?

Wer in Unternehmensanleihen investieren möchte, sollte sich zuvor mit dem Ausfallrisiko des jeweiligen Emittenten – des herausgebenden Unternehmens – befassen. Nur so kann ein Investor beurteilen, ob Risiko und Renditechance tatsächlich im Einklang mit seinen Anlagezielen und seiner Risikotragfähigkeit stehen.

Zur Orientierung: Unternehmensanleihen werden durch ein Rating bewertet.

Die meisten Unternehmensanleihen werden in regelmäßigen Abständen von Ratingagenturen mit Noten zwischen AAA (sehr guter Schuldner) und D (zahlungsunfähiger Schuldner) bewertet. Anleihen mit Noten AAA bis BBB–) werden mit ”Investment Grade” bezeichnet, Anleihen mit den Noten CCC bis DDD dagegen mit „Speculative Grade”. Die Bewertung einer Anleihe kann sich während der Laufzeit verändern.

Der Renditeabstand, „Credit Spread” genannt, definiert das Risiko im Vergleich zu einer sicheren deutschen Bundesanleihe. Anleihen, die nicht durch eine Ratingagentur bewertet werden, heißen „Unrated Bonds”. Wer diese kauft, erhält meist eine deutlich höhere Rendite. Aber Achtung: Der höheren Rendite steht auch ein entsprechend höheres Risiko gegenüber. Unternehmensanleihen werden in der Regel an der Börse gehandelt.

Was macht eigentlich eine Ratingagentur?

Ratingagenturen prüfen und vergleichen die Kreditwürdigkeit (Bonität) von Unternehmen und Staaten. An dieser Beurteilung können sich Investoren orientieren. Die drei führenden Ratingagenturen kommen aus den USA, es gibt aber auch europäische und chinesische Ratingagenturen.

Gesamte Infografik öffnen
(PDF 1,5 MB) Inhaltsbeschreibung Infografik

 

 

 Die Arbeitsweise von Ratingagenturen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Wie viel Geld bleibt mir im Monat zum Anlegen?

zum Rechner

Was bedeuten die wichtigsten Begriffe der Geldanlage?

zum Vokabular