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Wie kann man eine Auslandsüberweisung tätigen?

Innerhalb des SEPA-Raumes (EU-Länder und Island, Norwegen, Liechtenstein, Monaco, San Marino, Schweiz, Saint-Pierre und Miquelon) wird die sogenannte SEPA-Überweisung genutzt (SEPA = Single Euro Payments Area). Es gibt einheitliche, vereinfachte Regelungen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr innerhalb der SEPA-Teilnehmerländer*. Es macht keinen Unterschied, ob die Überweisung innerhalb von Deutschland oder beispielsweise zwischen Deutschland und Frankreich stattfindet. Für eine SEPA-Überweisung werden unter anderem die IBAN des Empfängers benötigt.

International Bank Account Number (IBAN)

IBAN ist die Abkürzung für die "International Bank Account Number". Sie ist eine standardisierte Kennung für Bankkonten und besteht aus einem Ländercode, einer Prüfzahl, der Kontonummer sowie der dazugehörigen Bankleitzahl.

Bank Identifier Code (BIC)

Der BIC ist der "Bank Identifier Code" und stellt wegen seiner Eindeutigkeit eine Art internationale Bankleitzahl dar. Innerhalb des SEPA-Raumes ist der BIC optional.

Benötigt wird der BIC jedoch für alle Überweisungen in Nicht-SEPA-Teilnehmerländer. Diese Überweisungen sowie Auslandsüberweisungen in einer Fremdwährung werden beleghaft mittels des Vordrucks „Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr“ oder elektronisch z.B. per Online-Banking beauftragt. Für diese Zahlungsaufträge fallen separat geregelte Preise an. Auch für die SEPA-Länder Monaco, San Marino, Schweiz, Saint-Pierre und Miquelon gelten abweichende Entgelte. Sehen Sie hierfür bitte die Preisblätter Ihrer kontoführenden Bank ein.

ZahlungsformBeschreibungSicherheit
girocard
(ehemals EC-Karte)
  • Verfügungen am Geldautomaten sowie Zahlung an elektronischen Kassen
  • GeldKarte-Chip kann mit bis zu 200 Euro aufgeladen und zur Zahlung von Kleinstbeträgen eingesetzt werden
  • Persönliche PIN erforderlich
  • Sperrfunktion bei Missbrauch
Kreditkarte
  • Weltweit bargeldlos zahlen, unabhängig von der jeweils geltenden Währung
  • Einsatz in Geschäften, Hotels, im Internet, bei Mietwagenfirmen u. v. m.
  • PIN beim Abheben am Automaten erforderlich
  • PIN zunehmend auch in Geschäften im In- und Ausland erforderlich
  • Sperrfunktion bei Missbrauch
SEPA-Überweisung
  • Per Anweisung wird das eigene Konto belastet und der Betrag auf ein anderes Konto gutgeschrieben
  • Bedingt stornierbar
Internationale Überweisung
  • Innerhalb des SEPA-Raumes und in Euro: SEPA-Überweisung mit der IBAN
  • Außerhalb des SEPA-Raumes oder Überweisung in Fremdwährung: IBAN und ggf. BIC erforderlich
  • Bedingt/nur schwer stornierbar
SEPA-Basislastschrift
  • Zahlungspflichtiger und Zahlungsempfänger vereinbaren schriftlich ein sogenanntes „Mandat” Über das Mandat werden die Gläubiger ID* und die Mandatsreferenz mitgeteilt. Damit lässt sich der Einzug eindeutig zuordnen. Dem Zahlungspflichtigen wird vor dem Einzug mitgeteilt, zu welchem Termin der Lastschrifteinzug erfolgt.
  • Unkompliziert rückgängig zu machen, während einer Widerrufsfrist von acht Wochen
SEPA-Dauerauftrag
  • Beauftragung, Überweisungen regelmäßig auszuführen, z. B. für monatliche Mietzahlungen
  • Bedingt stornierbar
Online-Bezahlsysteme
  • Abwicklung von Zahlungen bei Online-Shops durch pay direkt
  • Verschlüsselung der Daten
  • Angebot des Käuferschutzes
  • Verkäufer erhalten eine Zahlungsgarantie
  • Bezahlverfahren anderer Dienstleister z.B. PayPal oder SOFORT Überweisung
  • Datenschutz, Verschlüsselung oder Käuferschutz: je nach Anbieter ggf. abweichend
Mobile Payment
  • Bezahlen per Handy oder Smartphone: zunehmende Akzeptanz
  • Bestätigung durch Eingabe einer Identifikationsnummer oder mittels Fingerprint

Die wichtigsten Zahlungsmethoden im Überblick.

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