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Wie kann man mit einer girocard bezahlen?

Mit der girocard (ehemals EC-Karte) kann man an Automaten Geld abheben und beim Einkaufen bequem bargeldlos bezahlen. Für die Sicherheit sorgt dabei ein kleiner Chip, der sich auf allen girocard- und Maestro-Karten in den SEPA-Ländern findet. In Deutschland bietet dieser Chip zusätzlich die Funktion der GeldKarte. Diese kann separat am Geldautomaten aufgeladen werden und fungiert als elektronisches Kleingeld zur Zahlung von Kleinstbeträgen – beispielsweise an Parkautomaten. Bei Verlust lässt sich die girocard schnell sperren, um Missbrauch vorzubeugen. Hierfür benötigt man lediglich die IBAN. Daher empfiehlt es sich, die Kontodaten sowie die Rufnummer für die Kartensperre separat bei sich zu tragen. Die Sperrung kann direkt und 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche bei der Hausbank erfolgen. Alternativ steht auch der Sperr-Notruf 116 116 zur Verfügung.

ZahlungsformBeschreibungSicherheit
girocard
(ehemals EC-Karte)
  • Verfügungen am Geldautomaten sowie Zahlung an elektronischen Kassen
  • GeldKarte-Chip kann mit bis zu 200 Euro aufgeladen und zur Zahlung von Kleinstbeträgen eingesetzt werden
  • Persönliche PIN erforderlich
  • Sperrfunktion bei Missbrauch
Kreditkarte
  • Weltweit bargeldlos zahlen, unabhängig von der jeweils geltenden Währung
  • Einsatz in Geschäften, Hotels, im Internet, bei Mietwagenfirmen u. v. m.
  • PIN beim Abheben am Automaten erforderlich
  • PIN zunehmend auch in Geschäften im In- und Ausland erforderlich
  • Sperrfunktion bei Missbrauch
SEPA-Überweisung
  • Per Anweisung wird das eigene Konto belastet und der Betrag auf ein anderes Konto gutgeschrieben
  • Bedingt stornierbar
Internationale Überweisung
  • Innerhalb des SEPA-Raumes und in Euro: SEPA-Überweisung mit der IBAN
  • Außerhalb des SEPA-Raumes oder Überweisung in Fremdwährung: IBAN und ggf. BIC erforderlich
  • Bedingt/nur schwer stornierbar
SEPA-Basislastschrift
  • Zahlungspflichtiger und Zahlungsempfänger vereinbaren schriftlich ein sogenanntes „Mandat” Über das Mandat werden die Gläubiger ID* und die Mandatsreferenz mitgeteilt. Damit lässt sich der Einzug eindeutig zuordnen. Dem Zahlungspflichtigen wird vor dem Einzug mitgeteilt, zu welchem Termin der Lastschrifteinzug erfolgt.
  • Unkompliziert rückgängig zu machen, während einer Widerrufsfrist von acht Wochen
SEPA-Dauerauftrag
  • Beauftragung, Überweisungen regelmäßig auszuführen, z. B. für monatliche Mietzahlungen
  • Bedingt stornierbar
Online-Bezahlsysteme
  • Abwicklung von Zahlungen bei Online-Shops durch paydirekt
  • Verschlüsselung der Daten
  • Angebot des Käuferschutzes
  • Verkäufer erhalten eine Zahlungsgarantie
  • Bezahlverfahren anderer Dienstleister z.B. PayPal oder SOFORT Überweisung
  • Datenschutz, Verschlüsselung oder Käuferschutz: je nach Anbieter ggf. abweichend
Mobile Payment
  • Bezahlen per Handy oder Smartphone: zunehmende Akzeptanz
  • Bestätigung durch Eingabe einer Identifikationsnummer oder mittels Fingerprint

Die wichtigsten Zahlungsmethoden im Überblick.

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