Bereichsnavigation
Klickpfad
Inhalt

Was versteht man unter der Eurozone?

28 europäische Staaten formen derzeit die Europäische Union – das sind etwa 500 Millionen Menschen, die mit ihrem Bruttoinlandsprodukt den größten Markt der Welt darstellen. Mit Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht im Jahr 1993 wurde die Gründung der Wirtschafts- und Währungsunion beschlossen. Daraus folgte 1999 die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro als Buchgeld und im Jahr 2002 als Bargeld. Heute ist der Euro in 19 EU-Ländern die Landeswährung (Stand Oktober 2015).

Welche Kriterien müssen Länder erfüllen, die der Eurozone beitreten wollen?

Deutschland hat in der EU für die Einführung des Euro folgende Konvergenzkriterien durchgesetzt:

  • Stabiles Preisniveau
  • Niedrige Zinsen
  • Stabile Wechselkurse
  • Gesunde Staatsfinanzen

Das britische Pfund und die dänische Krone bleiben bestehen.

Großbritannien und Dänemark entschieden sich gegen die Einführung des Euro. Sie hatten Bedenken gegenüber einer gemeinsamen Währung und vor allem gegenüber einer gemeinsamen Währungspolitik. Trotz eigener Währung sind die nicht teilnehmenden Länder stimmberechtigte Mitglieder der EU.

Das könnte Sie auch interessieren:

Wie funktioniert die
Finanzwelt auf einen Blick?

Video ansehen

Welche Institutionen
bilden die Finanzwelt?

Zur Finanzweltkarte