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A
  • Was versteht man unter "Arbeitnehmersparzulage"?
    Die Arbeitnehmersparzulage kann mit der Steuererklärung beim Finanzamt beantragt werden. Sie erhält, wer als Alleinstehender über nicht mehr als 17.900 Euro zu versteuerndes Jahreseinkommen (Stand: 2015) verfügt. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Werden bis zu 470 Euro von Alleinstehenden bzw. 940 Euro von Verheirateten in einem Bausparvertrag pro Jahr angelegt, erhöht der Staat die Sparsumme um neun Prozent Arbeitnehmersparzulage.
B
  • Was versteht man unter „Bereitstellungszins“?
    Ein Bereitstellungszins oder eine Bereitstellungsprovision fällt an, wenn zwischen der vertraglich vorgesehenen Auszahlung des Darlehens und dem tatsächlichen Mittelabruf eine größere Zeitspanne liegt. Dies ist häufig bei Neubauten der Fall, wenn sich die Fertigstellung hinzieht.
G
  • Was versteht man unter „Grundschuld“?
    Eine von drei Formen des sogenannten Grundpfandrechts. Bezeichnet das Recht, aus einem Grundstück oder einer Immobilie die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Die Grundschuld dient bei Abschluss eines Kreditvertrages als Sicherheit für den Gläubiger, sollte der Schuldner zahlungsunfähig werden.
H
  • Was ist eine „Hypothek“?
    Die Hypothek ist ein durch Eintragung ins Grundbuch verbrieftes Recht zu Gunsten eines Gläubigers. Im Gegensatz zur Grundschuld besteht hierfür eine persönliche, auf die Zahlung von Geld gerichtete Forderung. Zahlt der Schuldner das geliehene Geld nicht vereinbarungsgemäß zurück, kann der Gläubiger im Zuge eines Konkursverfahrens das Grundstück zwangsversteigern lassen. Mit Begleichung der Schuld erlischt die Hypothek und kann nicht mehr (als Kreditsicherheit) verwendet werden.
I
  • Was ist eine „Indexmiete“?
    Vertraglich festgelegte „automatische“ Mieterhöhung, die sich an einem Index orientiert, beispielsweise steigenden Lebenshaltungskosten oder Inflation.
K
  • Was versteht man unter „KfW-Darlehen“?
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet mit ihren Wohnraumförderprogrammen günstige Finanzierungsvarianten an. Die Bundes- und Landesförderprogramme werden mithilfe der Hausbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vor Beginn der geplanten Maßnahme beantragt und in der Regel unabhängig vom Einkommen und der familiären Situation des Antragstellers gewährt. Die Art der Förderung erfolgt meist in Form eines zinsgünstigen und langfristigen Darlehens, gelegentlich auch als Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Förderarten, zeitliche Befristung, Einkommensgrenzen, Rückzahlungsmodalitäten und andere Merkmale sind in den Bundesländern unterschiedlich geregelt – für Laien eine schwer zu überblickende Vielfalt. Die Hausbank kennt den vorteilhaftesten Weg zur individuell günstigsten Förderung.
V
  • Was versteht man unter „Vorfälligkeitsentschädigung“?
    Als Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) wird das Entgelt für die außerplanmäßige Rückführung eines Darlehens während der Zinsfestschreibungszeit bezeichnet. Ist das vertraglich vereinbarte Darlehen noch nicht ausgezahlt, spricht man von einer Nichtabnahmeentschädigung.
W
  • Was versteht man unter "Wohnungsbauprämie"?
    Der Staat gewährt eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent auf einen Bausparvertrag – maximal auf einen jährlichen Einzahlungsbetrag von 512 Euro bei Singles oder 1024 Euro bei Ehepaaren. Die Höhe der staatlichen Förderung liegt dann bei 45,06 Euro (Einzelperson) bzw. 90,11 Euro (Verheiratete) pro Jahr. In den Genuss dieser Förderung kommt, wer mindestens 16 Jahre alt ist, über einen Bausparvertrag verfügt und ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von nicht mehr als 25.600 Euro als Alleinstehender oder 51.200 Euro als Ehepaar hat. Die Wohnungsbauprämie wird unabhängig vom tatsächlichen Erwerb einer Immobilie gewährt, sie ist aber an einen Bausparvertrag gebunden.