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Was versteht man unter einer Lebensversicherung?

Eine Lebensversicherung ist eine Kombination aus Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz. Im Todesfall des Versicherten erhalten Angehörige eine vereinbarte Todesfallsumme. Erlebt der Versicherte den Ablauf der Versicherung, erhält er eine Auszahlung, die sich aus einer Garantiesumme und der Überschussbeteiligung zusammensetzt. Möglich ist auch eine Stückelung der Auszahlung, dann erhält der Versicherte die Auszahlungen schrittweise zu vereinbarten Terminen.

Absicherung im Todesfall.

Die Erträge werden erst bei Fälligkeit steuerlich berücksichtigt und unter bestimmten Bedingungen lediglich zur Hälfte angesetzt. Diese Regelung entspricht der steuerlichen Behandlung von Kapitalauszahlungen einer privaten Rentenversicherung. Im Falle von Hartz IV kann eine Lebensversicherung gepfändet und zum Vermögen hinzugerechnet werden, so dass der staatliche Unterstützungsbetrag sinkt.

Bitte vor Abschluss einer Lebensversicherung beachten:

Vor Abschluss einer Lebensversicherung kann der Versicherer eine Gesundheitsprüfung fordern, nach der er entscheidet, ob er einen Vertrag anbietet oder nicht. Kann ein Versicherungsnehmer aufgrund sich verändernder finanzieller Verhältnisse seine Beiträge nicht mehr bezahlen, sollte die Versicherung nicht gleich gekündigt werden. Besser ist es, zunächst zu prüfen, ob sich eine Beitragsfreistellung oder eine Stundung der Einzahlungsbeträge lohnt. Mit einer Kündigung des Vertrages sind immer erhebliche Ertragseinbußen verbunden.

ProduktBeschreibung
RisikolebensversicherungHinterbliebenenschutz zu relativ niedrigen Beiträgen. Da nur im Todesfall des Versicherten ein Kapitalbetrag an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird, endet der Vertrag; zu Lebenszeiten des Versicherten entsteht kein Anspruch. 
KapitallebensversicherungAuszahlung im Todesfall an Hinterbliebene oder Auszahlung der Beiträge mit einer garantierten Verzinsung von 0,9 % plus Überschussbeteiligung.
Fondsgebundene KapitallebensversicherungEin Teil des Beitrags wird in Investmentfonds angelegt; so profitiert der Versicherungsnehmer von den Kursgewinnen an der Börse, er trägt aber auch das Risiko von Kursverlusten.

Die drei Alternativen bei der Vorsorge mit einer Lebensversicherung.

Positiv

  • Kombiniert Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz
  • Garantierte Leistungen
  • Teilauszahlungen möglich

Negativ

  • Eine Gesundheitsprüfung-Anfrage über einen Arzt kann bei höheren Versicherungssummen notwendig werden
  • Einzahlungen werden aus dem Nettoeinkommen bestritten
  • Zinserträge sind zur Hälfte steuerpflichtig
  • Nicht Hartz-IV-sicher

Die Vor- und Nachteile einer Lebensversicherung.

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