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Wie kann man auch im Alter gut leben?

Mit der gesetzlichen Rente allein lässt sich der Lebensstandard im Alter nicht halten – so viel ist mittlerweile sicher. Ein wesentlicher Grund dafür ist der demografische Wandel: Kamen im Jahr 2000 noch rund vier Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners auf, so sind es heute nur noch drei. Und bis 2030 wird sich dieses Verhältnis wohl sogar auf zwei Erwerbstätige reduzieren.* Erfüllt sich diese Prognose, wird das Rentenniveau weiter sinken. 

Erwerbstätige pro Rentner

Im Jahr 2030 kommen nur noch zwei Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners auf.

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Bedingt durch den demografischen Wandel ist es ratsam, sich um eine zusätzliche Altersvorsorge zu kümmern.

Zudem steigt die Lebenserwartung in Deutschland seit über 150 Jahren kontinuierlich an – pro Jahr um etwa drei Monate.** Der Rentenversicherungsbericht 2013 prognostiziert bis zum Jahr 2030, dass die Lebenserwartung von dann 65-jährigen Frauen und Männern um weitere etwa 22,8 Jahre (Frauen) bzw. weitere 19,4 Jahre (Männer) ansteigen wird.

Die Lebenserwartung in Deutschland (1900–2060)

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt seit über 150 Jahren kontinuierlich an.

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Die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland von 1900 bis 2060.     

Die gesetzliche Rente ist die Basis der Altersvorsorge.

Die gesetzliche Rente als Basis der Altersvorsorge reicht meist schon heute nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Zusätzliche Versorgung ist deshalb nötig. Dafür bieten viele Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung an, und auch der Staat fördert durch Programme wie Riester- oder Basis-Rente die eigenen Sparbemühungen.

Private Vorsorge schließt die Lücke.

Die eigene, private Vorsorge muss also die immer größer werdende Lücke zwischen der gesetzlichen Rente und dem tatsächlichen Bedarf schließen. Hierfür gibt es unterschiedlichste Formen der privaten Vorsorge. Jede Vorsorgeform hat spezifische Vor- und Nachteile und sollte auf die eigene Lebenssituation abgestimmt werden. Unterstützung gibt es auch weiterhin mit passenden Fördergeldern vom Staat.

Zusätzlich: die betriebliche Altersversorgung.

Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung. Bietet der Arbeitgeber von sich aus keine betriebliche Altersversorgung an, sollten sich Arbeitnehmer offensiv nach den Möglichkeiten erkundigen. Darüber hinaus kann eine private Altersvorsorge aufgebaut werden - sei es durch eine Kapitallebensversicherung oder eine private Rentenversicherung.

*Quelle: Rentenversicherungsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, 2013 und Statistisches Bundesamt, 2011
**Quelle: Bundesministerium des Innern, 2011

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