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Wie kann man sich eine ideale Altersvorsorge aufbauen?

Mit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 ist die steuerliche Förderung der Altersvorsorge auf das sogenannte Drei-Schichten-Modell umgestellt worden. Die drei Schichten erfassen Altersvorsorgeprodukte nun ihrer steuerlichen Behandlung entsprechend.

Möglichkeiten der Altersvorsorge

Mit der Einführung des sogenannten Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 wurde die staatliche Förderung der Altersvorsorge auf das sogenannte Drei-Schichten-Modell umgestellt.

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Bedingt durch den demografischen Wandel ist es ratsam, sich um eine zusätzliche Altersvorsorge zu kümmern.

Erste Schicht – die Basisversorgung.

Dazu zählen die gesetzliche Rentenversicherung, die landwirtschaftlichen Alterskassen, Versorgungswerke und die Basis-Rente (die sogenannte „Rürup-Rente“). Die gezahlten Gesamtbeiträge aus dieser Schicht können bis zum Höchstbeitrag von 23.362 Euro für Ledige und 46.724 Euro für zusammen veranlagte Eheleute oder eingetragene Lebenspartner im Jahr 2017 steuerwirksam geltend gemacht werden. Ansprüche aus diesen Produkten sind nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht vererbbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar. Darüber hinaus besteht kein Anspruch auf Auszahlung vor dem Beginn der Rentenzahlung. Alle Versorgungen der ersten Schicht werden nachgelagert besteuert, das heißt, die im Alter ausgezahlten monatlichen Renten sind erst dann zu versteuern.

Zweite Schicht – die Zusatzversorgung.

Die Zusatzversorgung umfasst die betriebliche Altersversorgung sowie die durch staatliche Zulagen geförderte private Vorsorge. Dazu zählt beispielsweise die Riester-Rente. Hier gilt: Die Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind innerhalb bestimmter Grenzen steuer- und gegebenenfalls sozialversicherungsfrei. Beiträge zur Riester-Rente können inklusive Zulagen grundsätzlich bis zum Höchstbetrag von 2.100 Euro als Sonderausgaben im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden. Erst die ausgezahlten Leistungen sind – wie in der ersten Schicht – nachgelagert zu versteuern.

Dritte Schicht – die Kapitalanlageprodukte.

Hierzu gehören beispielsweise Kapitallebensversicherungen oder private Rentenversicherungen. Beiträge werden hier aus bereits versteuertem Einkommen gezahlt. Besonderes Merkmal der dritten Schicht: Anders als bei Versorgungen der ersten beiden Schichten kann bei diesen Produkten auch eine einmalige Kapitalabfindung anstelle einer lebenslangen Rentenzahlung gewählt werden.

Die Wirklichkeit: wie Deutsche 2013 vorsorgen.

Viele Deutsche haben sich heute bereits entschieden, wie sie vorsorgen möchten: hier eine Übersicht.

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Die beliebtesten Vorsorgemöglichkeiten in Deutschland.     

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